Ernährungsberatung
Du bist, was du isst! Die richtige Ernährung ist die Grundlage für unsere Gesundheit.
Eine ausgewogene Ernährung liefert nicht nur alle erforderlichen Nährstoffe, um genügend Energie für den Tag zu haben, sondern auch eine Vielzahl an Vitalstoffen, die dabei helfen, gesund zu bleiben oder es wieder zu werden. Denn unsere Körperzellen können nur gut funktionieren, wenn sie gut genährt werden.

In meiner Praxis spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Da jeder Mensch anders ist und auch isst, möchte ich auch Sie individuell beraten. Die Grundlage dafür ist ein ausführliches Gespräch über Ihre Ernährungsgewohnheiten, Unverträglichkeiten, möglichen Erkrankungen und auch Ihre persönlichen Wünsche und Ziele.
Wir können gemeinsam schauen, wo eine Optimierung der eigenen Ernährung möglich ist und wie sich diese in den persönlichen Alltag integrieren lässt.
Einsatzgebiete der Ernährungsberatung:
- Chronische Beschwerden: Ich unterstütze Sie bei der Behandlung von Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Reizdarm oder Stoffwechselstörungen durch eine angepasste Ernährung.
- Gewichtsregulation: Ob Sie Gewicht verlieren oder zunehmen möchten – ich helfe Ihnen, Ihre Ziele auf gesunde und nachhaltige Weise zu erreichen.
- Verdauungsprobleme & Unverträglichkeiten: Bei Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung oder Lebensmittelunverträglichkeiten entwickle ich einen Ernährungsplan, der Ihre Symptome lindert und Ihre Verdauung unterstützt.
- Prävention: Ich zeige Ihnen, wie Sie durch gesunde Ernährung Erkrankungen vorbeugen und Ihre allgemeine Gesundheit langfristig stärken können.
Darmsanierung / Darmaufbau

Ein gesunder Darm ist die Grundlage für einen gesunden Körper. Über 70% des Immunsystems befindet sich im Darm, die Darmschleimhaut ist unsere Barriere nach Außen.
Der Darm spaltet unsere Nahrung auf, die Nährstoffaufnahme findet im Darm statt und er ist auch ein wichtiges Entgiftungsorgan.
Der Darm eines gesunden Menschen beherbergt mehr als 10 bis 100 mal Bakterien, als der Mensch Körperzellen besitzt. Diese Bakterien sollten in einem gesunden Gleichgewicht sein (Symbiose) . Gerät das Mikrobiom in Schieflage, können verschiedene Krankheiten und Beschwerden auftreten.
Wie entsteht eine gestörte Darmflora?
Neben der Ernährung, die oft zu viel Zucker, ungesunde Fette und einfache Kohlenhydrate, wie Weißmehl, enthält, spielen auch Faktoren wie Rauchen, Umweltbelastung, Medikamente wie Antibiotika, Stress und ein Mangel an Bewegung eine entscheidende Rolle.
Folgende Symptome können auf ein Ungleichgewicht des Mikrobioms hindeuten:
- Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Blähbauch
- Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall
- Magenschmerzen, Sodbrennen/Reflux
- Hautprobleme (Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis, unreine Haut, Akne)
- Infektanfälligkeit
- Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Intoleranzen
- Müdigkeit
- Depressionen
Was ist ein Darmaufbau?
Der Darmaufbau bezeichnet die gezielte Unterstützung und Regeneration des Darms durch eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzungsmitteln, Kräutern und natürlichen Therapien. Ziel ist es, das Gleichgewicht der Darmflora (Mikrobiom) wiederherzustellen, die Schleimhaut zu regenerieren und die Darmbarriere zu stärken.
Die Kombination von Pro- und Präbiotika ist besonders effektiv, um das Mikrobiom im Darm ins Gleichgewicht zu bringen. Während Probiotika direkt die Zahl und Vielfalt der „guten“ Bakterien im Darm erhöhen, sorgen Präbiotika dafür, dass diese Bakterien die richtigen Nährstoffe erhalten, um zu wachsen und sich zu vermehren. So entsteht ein symbiotischer Effekt, der den Darm nachhaltig stärkt.
Vorteile des Darmaufbaus
- Förderung des Immunsystems: Ein gesunder Darm stärkt das Immunsystem und hilft, Infektionen und Krankheiten zu verhindern.
- Besseres Wohlbefinden: Eine ausgeglichene Darmflora trägt zu mehr Energie, besserem Schlaf und einer allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens bei.
- Reduktion von Entzündungen: Durch den Darmaufbau können entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden, die zu chronischen Erkrankungen führen können.
- Langfristige Gesundheitsförderung: Eine stabile und gesunde Darmflora hat positive Auswirkungen auf zahlreiche Körperfunktionen und trägt zur Prävention vieler Krankheiten bei.
Bei einem Verdacht auf ein gestörtes Darmmikrobiom kann eine Darmflora-Analyse oder eine Mikrobiom-Analyse durchgeführt werden.
Mikronährstoffe
Die Nährstoffe, die wir über die Nahrung zu uns nehmen, werden in Makro- und Mikronährstoffgruppen unterteilt. Im Gegensatz zu Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) liefern die Mikronährstoffe zwar keine Energie, tragen jedoch maßgeblich zu allen Grundfunktionen des Körpers bei. Nur mit Hilfe ausreichender Mikronährstoffe können unsere Zellen Makronährstoffe richtig verarbeiten und sie für unseren Körper zugänglich machen. Ein Mangel an verschiedenen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren führt dazu, dass unsere Zellen nicht richtig arbeiten können.

Die Mikronährstofftherapie, auch „Orthomolekularmedizin“ genannt, ist ein wichtiges Element der Ernährungsmedizin. Beschwerden und Erkrankungen werden mit natürlichen Substanzen z.B. Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen behandelt. Ziel der Mikronährstofftherapie ist es, den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen, um so Mangelzuständen entgegenzuwirken.
Einsatzgebiete:
- Schmerzen
- Chronische und wiederkehrende Infekte
- Müdigkeit, Erschöpfung, Burn-Out, Leistungsminderung
- Im Labor ermittelter Mangel an Mikronährstoffen
- Erkrankungen des Darmes, die eine optimale Versorgung über die Ernährung erschweren ( Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Leaky-Gut-Syndrom)
- Begleitung chronischer Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen, Krebs, Stoffwechselerkrankungen usw.)
- Prävention
- Leistungsverbesserung im Sport
Vorteile der Mikronährstofftherapie
- Gezielte Mangelbehebung: Optimierung der Mikronährstoffversorgung.
- Stärkung des Immunsystems: Förderung der natürlichen Abwehrkräfte.
- Linderung von Beschwerden: Unterstützung bei Schlafstörungen, Müdigkeit und Hautproblemen.
- Prävention: Vorbeugung von Krankheiten und Förderung des allgemeinen Wohlbefindens.
Eine Vitalstoffanalyse wird mithilfe einer Blutprobe im Labor ermittelt. Welche Werte zu prüfen sinnvoll sind, besprechen wir vorher gemeinsam. Die Laborkosten sind je nach Diagnostik unterschiedlich und werden vom Patienten selbst getragen.
Besteht eine unzureichende Mikronährstoffversorgung, besprechen wir gemeinsam die Auswahl der Supplements und die Dauer der Einnahme.
Vitamin C-Infusion

Die Vitamin C-Infusion ist eine effektive Methode, um den Körper mit hochdosiertem Vitamin C direkt über die Vene zu versorgen. Diese Therapie wird zunehmend eingesetzt, um das Immunsystem zu stärken, die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren und verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und spielt eine zentrale Rolle in der Zellregeneration, der Bekämpfung von Entzündungen und der Unterstützung des Immunsystems.
Wann ist eine Vitamin C-Infusion sinnvoll?
- Stärkung des Immunsystems: Besonders in der kalten Jahreszeit oder bei akuten Infektionen (z.B. Erkältung, Grippe) fördert Vitamin C die Immunabwehr.
- Erhöhte Belastung: Bei Stress, intensiven körperlichen Aktivitäten oder chronischer Erschöpfung kann eine Vitamin C-Infusion den Energiehaushalt unterstützen.
- Chronische Entzündungen: Vitamin C kann Entzündungen im Körper lindern und die Heilung beschleunigen.
- Hautverjüngung: Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung, was zu einer strafferen, gesünderen Haut führt und Zeichen der Hautalterung mildert.
- Raucher oder Menschen mit erhöhter Schadstoffbelastung: Rauchen oder Umweltgifte können den Vitamin C-Spiegel im Körper senken, weshalb eine Infusion hier ausgleichend wirken kann.
Vorteile der Vitamin C-Infusion
- Schnelle und effektive Wirkung: Durch die direkte Verabreichung in die Vene gelangt das Vitamin C schnell und vollständig in den Körper, sodass eine hohe Bioverfügbarkeit erreicht wird.
- Höhere Dosis: Im Vergleich zu oralen Vitamin C-Präparaten können mit einer Infusion deutlich höhere Dosen verabreicht werden, die der Körper sofort nutzen kann.
- Förderung der Regeneration: Besonders nach Krankheit oder intensiven Belastungen unterstützt Vitamin C den Heilungsprozess und hilft bei der Zellreparatur.
- Verbesserung der Haut: Vitamin C fördert die Kollagenproduktion, was die Hautstruktur stärkt und Faltenbildung verzögern kann.
Die Vitamin C-Infusion ist eine wirkungsvolle Therapie, um das Immunsystem zu stärken, den Körper zu regenerieren und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Pflanzenheilkunde
Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gilt als das älteste Heilmittel überhaupt und wird in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt angewendet.
Die pflanzlichen Wirkstoffe aus Blättern, Blüten, Samen, Wurzeln und Hölzern können für die Behandlung ganz unterschiedlicher Beschwerden eingesetzt werden. Die enthaltenden Wirkstoffe können in mehrere Gruppen eingeteilt werden. Einige von ihnen sind Bitterstoffe, Schleimstoffe oder Ätherische Öle. Dabei kommen verschiedene Formen der Heilpflanzenzubereitung wie z.B. pflanzenheilkundliche Medikamente, Teemischungen, Tinkturen, Badezusätze und Salben zum Einsatz.

Der große Vorteil von Phytotherapeutika ist, dass sie meist keine bis geringe Nebenwirkungen haben und trotzdem eine gute Wirksamkeit aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie nicht aus einem isolierten Wirkstoff bestehen, sondern voll mit Vitaminen, Spurenelementen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen sind. Phytotherapie lässt sich daher auch gut zur Vorbeugung von Krankheiten einsetzen.
Phytotherapeutika kommen bei vielen Erkrankungen zum Einsatz und können Beschwerden lindern bei:
- Atemwegserkrankungen
- Magen-Darm Erkrankungen
- Leber- und Galleerkrankungen
- Haut- und Wunderkrankungen
- Schmerzen und Unwohlsein
- Rheumatische Erkrankungen
- Erschöpfungszustände
- Schlafstörungen
Aromatherapie

Einen besonderen Stellenwert in der Phytotherapie finden die Ätherischen Öle, die aus Pflanzen gewonnen werden. Diese wirken durch Inhalationen oder Anwendung auf der Haut über die Wirkstoffe und Düfte auf den Körper, wodurch sich eine positive physische als auch psychische Wirkung erzielen lässt.
